Google Chrome – Als Beta für Linux da

Nachdem ich gestern über Chromium OS geshrieben habe, ist jetzt Chrome höchstselbst an der Reihe. Ich habe ja vor langer Zeit in Wishus Blog mal über Chrome geschrieben. An Chromes Erscheinungstag. Mitlerweile trägt Chrome die Versionsnummer 4.0 und ist seit dieser Woche für Linux verfügbar. Auch wenn ich den Chrome-Klon SRWare Iron schon länger unter Linux habe, um wenigstens einen Webkit-Browser zu besitzen, mit dem ich Webseiten testen kann, habe ich Chrome 4 beta für Linux installiert. So kritisch ich vor einem Jahr Chrome zerrissen habe, dieses Mal war ich hellauf begeistert.

Die Entwicklertools kommen knapp an das neue Opera Dragonfly ran, funktionsmäßig etwas schwächer, überzeugen dafür aber mit schickem Aussehen, welches aber im Apple-Stil ist. Kommt das aus Webkit? Auch sonst überzeugt der Browser mit angenehmen Effekten und innovativer wie auch simpler Bedienung. Wenn ich jetzt noch wüsste, dass er nicht heimtelefonieren würde, fände ich ihn super. Aber auch so: als Zweitbrowser ist er mitlerweile für mich der beste Kandidat. Wenn ich als Standardbrowser schon einen Speicherriesen wie Opera nutze, muss nicht auch noch ein anderer Klotz wie Firefox als Zweitsurfmaschine dienen, dafür ist Chrome echt gut geeignet. Auch das Pluginsystem ist für mich als Benutzer, so absurd das klingt, schöner als das von Firefox. Ich muss nicht einmal neustarten, wenn ich ein Plugin (de)installiere!

Das wars dann auch schon wieder für heute,
Raphael